
Da war schon wieder Thorsten an der Tür. Na ja, an der Tür, aber natürlich nicht persönlich. Dafür hat Herr Ongena nicht den Mumm. Er geht nie auf eine echte Konfrontation ein, sondern schreit immer von der Seitenlinie. Diesmal in Form eines Zettels. Es ist nicht das erste Mal, dass dies passiert, und es wird auch nicht das letzte Mal sein, weil wir nicht alle von 8 bis 17 Uhr arbeiten, lol. Ich bin ein Schriftsteller und mein eigener Chef. Ich mache meine eigenen Gesetze und bestimme meine eigenen Arbeitszeiten.

Ich habe mich auch nie beschwert, wenn ich Sie morgens mit Ihrem Lieferwagen wegfahren höre und Sie nicht widerstehen können, ein bisschen mehr Gas zu geben, oder?
Letzte Nacht, okay… Gestern Abend war ich auf der richtigen Spur. Die Worte strömten aus meiner Schreibfeder. In drei Stunden hatte ich ein ganzes Kapitel geschrieben. Das ist einfach unfassbar. Vor allem, weil die Redaktion eine sehr enge Deadline gesetzt hat. Es kostete mich ein paar schlaflose Nächte, aber wow, es hat sich gelohnt.
Ich bin heute Morgen mit guter Laune aufgewacht. Der Kaffee schmeckte gut. Ich habe so eine Supersonic-Kaffeemaschine, die einen herrlich starken Espresso kocht. Aber mein Kopf hämmert jetzt zu stark. Also, Zeit für eine Pause auf der Couch. Lasst uns einen guten Film anschauen. Der Tag ist noch lange nicht zu Ende…
Entschuldigung THORON, es wird heute wohl ein bisschen spät werden. Ich gebe Ihnen sofort Bescheid. Dann können Sie Maßnahmen treffen. Vielleicht sollten Sie Ihre Wohnung in Luftpolsterfolie einpacken. Vielleicht hilft das bei meiner Musik? Oder verwandeln Sie zumindest Ihr Schlafzimmer in ein schalldichtes Studio. Oder viel einfacher, kaufen Sie sich ein Paar gute Ohrstöpsel! Oder möglicherweise besitzen Sie einen Gehörschützer von der Arbeit. Ich verspreche, dass Sie ein Exemplar bekommen, sobald mein Buch fertig ist. Weil Sie für mich in all dem eine Inspiration sind. Daher warten Sie einfach, bis das Buch auf Ihrer abgenutzten Fußmatte liegt. Dann wird dies alles vorbei sein.
Gute Nacht, THORON!
Sie haben die Frechheit, sich in Ihrem Blog über mich auszulassen. Das kommt bei den Lesern gut an, oder? Aber bedenken Sie, wenn ich heute Nacht durch Ihre Musik aufwache, werde ich die ganze Inspiration aus Ihnen herausprügeln.
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